Ich traue dem Internet wirklich in vielen Beziehungen – aber an meine Gesundheit lasse ich nur meine Arzt, im Web mag vieles stehen, nur kann mir den Wahrheitsgehalt letztendlich eh nur ein erfahrener Mediziner bestätigen… Eigentlich ganz meine Meinung. Aber eine 2.-n. Meinung kann u.U. recht hilfreich sein, um einfach noch ein bischen mehr dazu zu erfahren. Klar – für geisitige Tiefflieger ist das ganze sicher nichts, einige Grundkenntnisse sind meist von nöten um das Gemisch aus Deutsch, Englisch und Latein zumindest annähernd zu verstehen. Ich hatte gerade einen Fall in der Familie bei der (erfahrene) Arzt mit seiner völlig daneben lag un meinen 2 Jahre alten Neffen 1 Monat fälschlicherweise mit Antibiotika behandelt hatte. 30 min mit Google & Co. hatten mir zumindest einige Tips für einen anderen Arzt beschert. Vielleicht hätte es ein wenig Beschäftigung mit medizinischen Theman allgemein und ein Blick in diverse einschlägige Fachliteratur (gerne auch auf allgemein verständlicher Ebene, auch wenn das mancher Mediziner vermutlich nicht gerne hört) auch getan. Oder ein wenig Einblick in die Pflanzenheilkunde; dazu gibt’s genügend Bücher, die teilweise sehr informativ sind. (Und ich meine keine “Ratgeber” à la “Omas Hausapotheke”, sondern fachlich fundierte Literatur, mit Angabe der Inhaltsstoffe der jew. Pflanzen, Dosierung, usw.). Aber dazu müsste man die Pflänzchen ja erst einmal kennen. Und sammeln. Und zubereiten. Und man könnte sich ja – ohgottogott! – strafbar machen, weil man _keinen_ Arzt gefragt hat. Und das wollen wir ja alle vermeiden. Oder?
